Städtebund

Der Städtebund ist ein Zusammenschluss der Kaufleute mehrerer Städte Siebenhafens, deren Reichtum sich auf den Fernhandel gründet. Sie schufen ein Netzwerk aus Handelswegen (die meisten über See), ein gemeinsames Zoll- und Handelsrecht und eine überregionale Währung.
Der Städtebund geht bereits auf die Zeit vor dem Schwur auf dem Himmelsberg zurück. In der Stadt Einhornwald wird ein Pergament mit den Siegeln von sieben Elternleuten aufbewahrt, welches das Datum „Dritter März 935“ trägt. Zu jener Zeit waren die Mächtigen Dobrans gerade mit den Nordmannkriegen beschäftigt, und widmeten ihre Aufmerksamkeit nicht dem Handel und dem sicheren Transport von Waren.
Es kam vermehrt zu Streitigkeiten zwischen Kaufleuten, die sich gegenseitig des Betrugs bezichtigten. In der damaligen Zeit hatte jede Stadt ihre eigene Währung, ihre eigene Elle, ihr eigenes Klafter, ihr eigenes Fass. Der Weg der Waren dauerte lange, und der Wechselkurs konnte sich bei Ankunft von jenem bei Abfahrt schon wesentlich unterscheiden. Auch die Frage, wer wo Zoll zu zahlen hatte, und wer wo seine Waren verkaufen durfte, und zu welchem Marktgeld, drohte den Handel zu lähmen.
Daher wählten die Kaufleute der sieben großen Handelsstädte je einen Eltermann, der ihre Interessen beim Handelstag in Einhornwald vertreten sollte. Diese sieben Städte schickten einen Vertreter:

Bevor der Siebenhafentaler eingeführt wurde, war der bündische Taler das einzige überregionale Zahlungsmittel.

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  • Zuletzt geändert: 12.07.2020 23:54
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