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Sajiid Radja ibn Kassem ibn Radja, Radja II.

Spieler: Paul

Nur zu, traut Euch herein ins Teehaus, nehmt euch ein Kissen oder Schemel, setzt euch ans Feuer und lauscht meiner Geschichte. Shishi oder Nané werden gleich zu Euch kommen und nach einem Tee fragen, während der gute Kaito schon eine Pfeife vorbereitet…
„Tanin war die Geburtsstunde des Hauses Qi Long. Der Drache war am Himmel zu sehen und man wusste, ein Sajiid ist geboren.
In der alten Heimat war das noch. Zu Zeiten der Vorväter meines Efendi. Sie waren wohlhabende Händler. Gewürze und Tee waren ihre Waren.
Als es sich begab, das der Großvater im Hafen mit Frau und Söhnen das Schiff bestieg, kam die Familie Qi Long nach Siebenhafen. In Port Selachi stand eine heruntergekommene Spelunke zum Verkauf bereit. Die ideale Handelsbasis, so war die Idee. Leider waren Gewürze viel zu Teuer und mit dem Tee ließ sich kein Selache locken.
So entschied sich der Vater meines Efendi, Sajiid Kassem dazu, aus dem Handelshaus ein Teehaus zu machen. Wie es im alten Land Brauch war. Mit Teezeremonie, Wasserpfeifen, Fladenbrot, Tanz und Musik.
Jahrelang lief das Teehaus gut, es machte sich einen Namen als „Das Teehaus Selachi“, das Teehaus Qi Long Herbata.
Die Kinder des alten Efendi wuchsen in dieser Umgebung gut auf.
Der älteste Sohn, Raschid der Weiße, beanspruchte schnell die Leitung des Teehauses für sich.
Nessalanta, die einzige Tochter, gefiel ihre Aufgabe in der Anordnung des Personals.
Radja, der jüngste Spross indes, wusste wie er Waren beschaffen konnte und hielt sich viel außerhalb des Teehauses für Geschäfte auf.
So lernte mein Efendi eines Tages eines Handelsmann aus der Stadt der Siebentürme kennen, der Tücher und Stoffe anzubieten hatte. Als er bei eben diesem zu Besuch war, verliebte der Efendi sich in dessen Tochter, die heutige Wüstenblume Yazira, die Frau des Efendi.
Es begab sich mit der Zeit, das Sajiid Kassem seinen Nachfolger wählen musste. Er schickte seine Kinder auf eine Reise mit einem Ableger des Teehauses.
Dort mussten sie unter Beweis stellen, ob sie das Teehaus führen und somit die Grundlage der Familie sichern können.
Beim zweiten Anlauf versuchte es mein Efendi allein in Al Bahra. Während seiner Abwesenheit nahm Raschid das Teehaus in Selachi für sich in Anspruch und sortierte das Personal neu um.
Mit einem finanziellen Erfolg sowie einigen Handelsabkommen kam Radja zurück nach Siebenhafen und stand vor einem ihm verschlossenen Haus.
Sein Vater allerdings, kurz vor seinem Tode, erkannte seinen Erfolg und ernannte ihn zum neuen Sajiid, der würdig genug war das Symbol von Tanin, dem Drachen zu tragen. Radja fand sich damit ab mit einem fahrenden Teehaus unterwegs zu sein, war das „Teehaus Siebenhafen“ doch nun bereits bekannter als die kleine Kaschemme in Port Selachi.“
Die Geschichte geht weiter um den Löwen und das Teehaus, aber vielleicht hört ihr lieber mehr von ihm selbst…