Fürstliches Berichts-Institut

Über das Fürstliche Berichtsinstitut ist nur wenig bekannt. Es heißt, der Fürst nutze es, um über alle Vorgänge in seinem Reich informiert zu sein, auch oder vor allem jene, die man vor seinen Augen zu verbergen sucht.

Die Spürhunde sind die Mitarbeiter des Berichtsinstituts, die sich häufig, wenn auch nicht immer, öffentlich zu erkennen geben. Der Fürst setzt sie ein, wenn ein Verbrechen gegen ein Mitglied des Hofes aufzuklären ist, oder wenn eine fürstliche Botschaft zu überbringen ist. Er nutzt die Spürhunde, die als Residenten am Hofe der Herzöge oder anderer, einflussreicher Adeliger weilen, auch als stete Demonstration, dass er seine Augen und Ohren überall hat.
Den Spürhunden wird nachgesagt, dass sie einen jeden Bösewicht, an dessen Fersen sie sich einmal geheftet haben, auch stets und ohne Ausnahme zur Strecke bringen. Sie arbeiten stets allein, und wer das fürstliche Siegel, welches sie bei sich führen, nicht achtet, landet nur allzu oft selbst in einer feuchten Kerkerzelle.

Die Spinnen werden so genannt, weil sie im verborgenen ihre Netze weben, und wie die tierischen Namensgeber acht Augen zu besitzen scheinen. Spinnen geben sich niemals zu erkennen. Sie werden selbst in den höchsten adeligen und geistlichen Kreisen vermutet. Einige sagen, es gebe ihrer nur sehr wenige, andere vermuten überall welche. Der Fürst dürfte der einzige sein, der die Wahrheit kennt, und der schweigt sich aus. Sicher ist nur, dass sie dem Fürsten absolute Loyalität entgegen bringen.

  • fuerstliches_berichts-institut.txt
  • Zuletzt geändert: 12.07.2020 23:54
  • (Externe Bearbeitung)