Die rotistische Beichte

Rotisten beichten regelmäßig ihre Sünden bei einem rotistischen Priester / einer rotistischen Priesterin. Diese legen ihnen Bußen auf (häufig Gebete oder konkrete Bußtaten) und sprechen sie im Anschluss von ihren Sünden frei. Sollte sich ein Rotist einer der Todsünden und Tugenden schuldig gemacht haben, kann er erst nach einer Beichte und der anschlißeneden Absolution durch den Priester / die Priesterin wieder an einem Gottesdienst teilnehmen. Üblich sind monatliche Beichten, mindestens jedes Jahr vorm Sendfest. Wenn möglich beichtet man immer beim gleichen Priester / der gleichen Priesterin (Beichtpater / Beichtmater), aber grundsätzlich ist jeder Priester / jede Priesterin geeignet. In einer Notsituation (z.B. kurz vor dem Tod) kann jeder Rotist eine Beichte abnehmen.

  1. Der Sünder / die Sünderin bittet den Priester / die Priesterin um die Beichte. Für die Beichte wird ein ruhiger Ort, im Idealfall natürlich eine rotistische Kirche, genutzt.
  2. Der Sünder / die Sünderin kann mit dem Gruß beginnen: „Gelobt seien ER und SIE!„
  3. Der Priester / Die Priesterin antwortet: „In Ewigkeit. Rogamus.“
  4. Der Sünder / die Sünderin schlägt das Zeichen des Rades und sagt: „Vergib mir Paster / Mater, denn ich habe gesündigt.„
  5. Der Priesterin / die Priesterin fragt nun nach der letzte Beichte und nach den sündigen Taten und Gedanken seit dieser. Der Sünder / die Sünderin bekennt offen und vollständig seine / ihre Verfehlungen und verschweigt nichts aus falscher Scham. Er / Sie schließt endlich mit einem kurzen Reuegebet, etwa: „HERR, HERRIN, erbarme Dich meiner!“
  6. Der Priester / die Priesterin nimmt nun Bezug auf die bekannten Sünden, stellt Nachfragen und gibt konkrete Schritte auf dem Weg der Reue vor. Oft entspinnt sich daraus ein Gespräch.
  7. Zum Schluss kniet der Beichtende / die Beichtende nieder, der Priester / die Priesterin legt eine konkrete Buße fest und spricht ihn / sie von den Sünden los: „Ich spreche dich los von deinen Sünden.„ / „Sei frei von allen Sünden.“ Dabei legt er / sie die Hand auf den Kopf des Sünders / der Sünderin und schlägt anschließend das Rad über ihn / sie. Der Priester / die Priesterin schließt mit: „Geh hin in Frieden!“ Antwort des / der Gläubigen: „Dank sei SIE und IHM!„
  • Radschnüre beten
  • Credo beten
  • Geld an die Kirche spenden
  • Texte schreiben
  • Arbeiten verrichten
  • sich entschuldigen
  • beichte.txt
  • Zuletzt geändert: 10.05.2026 11:36
  • von Keno