Alecto

Alecto

Alecto wurde als Kind zweier Elfen in Einhornwald geboren. Ihre leiblichen Eltern fielen einem Orkangriff zum Opfer, bei dem ihre Mutter ums Leben kam. Um seine wenige Monate alte Tochter vor den Orks zu schützen, sah Alectos Vater Narion sich während des Kampfes gezwungen, diese einer Fremden an zu vertrauen, die zufällig des Weges kam.
So wuchs Alecto bei den Krämersleuten Briseis und Roland hinter den hohen Mauern Nebelheims auf.
Trotz aller Bemühungen fühlte Alecto sich in Nebelheim stets als Fremde. Sie sehnte sich nach den grünen Wäldern ihrer eigentlichen Heimat und verspürte den innigen Wunsch, ihren Vater kennen zu lernen. Eines Tages machte sie sich mit dem Schwert ihres Vaters auf in Richtung Einhornwald, um nach ihren Wurzeln zu suchen.

Auf dieser Reise verschlug es sie nach Alt-Trutzburg, in die Grafschaft Friedland. Dort lernte Alecto den jungen Grafen Thaddäus zu Friedland kennen.
Sie blieb für einige Wochen sein Gast, ehe der Graf auszog, um seinem Fürsten und seinem Land zu dienen und Alecto schweren Herzens die Suche nach ihrem Vater fort setzte.

In Einhornwald begegnete Alecto dem Waldelfen Elarion, der sie einlud, den Winter in seiner Heimat zu verbringen. Dies tat Alecto und lernte hierbei nicht nur das Wesen und die Gebräuche der Elfen, sondern auch sich selbst besser kennen. Über den Verbleib ihres Vaters konnte ihr jedoch leider niemand Auskunft geben.

Wenig später traf Alecto die Zwergin Kari Nevada, mit der sie eine gemeinsame Zeit bei den Zwergen der Smaragdberge verbrachte. Als sie gemeinsam weiter zogen, ereilte sie der Ruf Fürst Borwins, der tapfere Gefolgsleute für eine Reise auf den sagenumwobenen Kontinent Mythodea suchte.

Auf dem Weg zum Fürsten kam es in einer seltsamen, im Nebel verborgenen Taverne zu gewissen Irrungen um vier Hochzeiten, einen Todesfall und einige Liebestränke. Diese führten schließlich dazu, dass Alecto mit dem jungen Söldner Roderich vom Rotttal vor dem Traualtar landete.
Auf Alectos Drängen hin wurde die Ehe jedoch rasch für ungültig erklärt.

Vor den Toren der Stadt der Sieben Türme trafen Kari und Alecto auf die selbsternannte Volksheldin Thalea von Holdenburg, die sich der kleinen Gruppe anschloss und nicht müde wurde, von ihrem mutigen Einsatz bei der Befreiung Nebelheims zu berichten.
Trotz ihres recht unterschiedlichen Temperaments freundeten Thalea und Alecto sich rasch an und zogen nach bestandenen Abenteuern auf Mythodea gemeinsam weiter.
Während ihrer Reise empfing Alecto durch Pater Maximian die rotistische Prima- und Sekundasalbung.

Alecto ist anderen Wesen und Kulturen gegenüber sehr aufgeschlossen und verabscheut jede Form von Gewalt.

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  • Zuletzt geändert: 12.07.2020 23:54
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