Wappenrolle

In der Wappenrolle haben die Herolde vor Erfindung der Standesämter wichtige Persönlichkeiten mit Hilfe von deren Wappen zusammengetragen und katalogisiert. Hier findet ihr nun die Wappenrolle des Fürstentums Siebenhafen.

Die Herzogswappen

Die Wappen der Herzogtümer und des Fürstentums sind auch immer die Familienwappen ihrer Herrscher.
Unter der Blasonierung versteht der Herold die ordnungsgemäße Beschreibung eines Wappens.
Der geneigte Leser mag weiterhin interessante Details zur Gestaltung und zur Herkunft eines Wappens finden.

Herzogswappen:
Siebenhafen
Siebenhafen Dies ist das Landeswappen Siebenhafens und somit auch das Wappen Fürst Borwins.

Es zeigt auf blauem Grund in silbern Sieben Türme im Schildhaupt, darunter in rot der springende Greif. Als Helmzier einen wachsenden, roten Greifen auf blau-roter Decke.

Das Wappen zeigt auf dem blauen Grund, der für die See steht, den Greifen als Wappen der Fürstenfamilie und die Sieben Türme als Zeichen der Hauptstadt.

Dobran
Dobran |Dieses Wappen gehört zum Herzogtum Dobran und somit zur Familie derer von Dobran, unter anderem auch Ulrich von Dobran

Es zeigt auf Blau ein silbernes Radkreuz. Als Helmzier ebenfalls ein silbernes Radkreuz auf blau-silberner Decke.

Blau ist die Farbe der Pflicht und der Standhaftigkeit, sie wird von Dobraner Herolden auch als „Eisenfarbe“ bezeichnet. Das sogenannte „Dobraner Rad“ mit seinen lediglich vier Speichen und dem Pfahl ist das einfachste Symbol für unseren Glauben.

Südfeste
Südfeste Das Herzogtum Südfeste besitzt keinen einzelnen Landesherren, und die Mitglieder des Rates tragen ihre eigenen Wappen. Daher wird dieses Wappen nur in offiziellen Versammlungen und in der heraldischen Literatur als Sammelwappen gebraucht.

Ein silbern-rot gevierter Schild, oft wird dieser rund dargestellt. Als Helmzier zwei geschwungene Stierhörner auf rot-silberner Decke.

Das einfachste Wappen Siebenhafens, alter nordischer Herkunft. Das Weiß steht für den Strand, an dem die Nordleute nach langer Irrfahrt endlich anlangten, und das Rot für das viele Blut, dass um diesen Strand vergossen wurde.

Felsmünde
Felsmünde Seine Durchlaucht, Herzog und Bergkönig Schrogo Knochenhammer von Felsmünde führt dieses Wappen selbst - wenn auch in zwergischer Form auf achteckigem Schild.

Darauf auf schwarz, in Silber ein Amboß, darüber, ebenfalls in Silber, Schmiedewerkzeug, im Schildfuß ein naturfarbener Berg mit Schneekappe. Als Helmzier ein Widderhorn auf silbern-schwarzer Decke.

Der Berg steht selbstverständlich für den Eisenhimmel, wie die Schmiedewerkzeuge die Kunstfertigkeit der Bewohner des Herzogtums symbolisieren. Die Helmzier ist vom Kopfschmuck der wehrhaften Bergschafe übernommen, die als einzige in die höchsten Höhen vorzustoßen vermögen.

Nebelheim
Nebelheim Nicht nur das Wappen von Herzogtum und Landesherr, sondern auch die Livreen der Kämpfer aus Nebelheim tragen allerorten die leuchtenden Farben und das schwarze Symbol.

Auf rotem Grund ein goldener Pfahl, darauf, die Partien überdeckend, ein schwarzer Tatzenabdruck. Als Helmzier ein naturfarbener Wolfskopf auf rot-goldener Helmdecke.

Das Wappen von Nebelheim trägt seine leuchtenden Farben nicht zuletzt wegen der diesigen und düsteren Lichtverhältnisse in seinen dichten Wäldern. Tatzenabdruck und Wolfskopf sind dem wildesten Tier jener Gegend geschuldet.

Trutzburg
Trutzburg Das Wappen von Trutzburg hat endlich wieder einen Träger - Herzog Thaddäus von Friedland. Nach dem Tode Herzog Stefans galt die Linie als erloschen, nachdem jedoch auf dem 36. Herzogstag die Abstammung Thaddäus' bestätigt wurde, kann das Wappen weiter geführt werden. Die Herolde rätseln noch, ob Thaddäus dem Wappen eine persönliche Note hinzufügen wird.

Der Schild ist schwarz-gold geteilt. Im Schildhaupt eine grüne Eidechse, im goldenen Feld eine naturfarbene Eule. Als Helmzier auf grün-goldener Decke ein grauer Turm.

Eule und Eidechse sind Zugeständnisse an die Trutzburger Adeligen und stehen für Bildung und Magie. Lediglich der Turm ist vom alten Trutzburger Wappen übrig geblieben.

Einhornwald
Einhornwald Das Wappen des Herzogtums Einhornwald repräsentiert den Wald, der dem Herzogtum den Namen gibt. Das Wappen der Elfenkönigin - so sie überhaupt etwas vergleichbares ihr Eigen nennt - ist unbekannt. Nachdem es lange Zeit keinen menschlichen Herzog gab, führt nun Lucius von Einhornwald dieses Wappen.

Auf grünem Grund, ein silbernes Einhorn mit goldenem Horn, im Schildfuß ein Ast. Als Helmzier ein wachsendes, silbernes Einhorn mit goldenem Horn auf silbern-grüner Decke.

Das Herzogtum Einhornwald führt ein redendes Wappen - mit Einhorn und Ast, der den Wald repräsentiert. Die Farbe Grün ist nur folgerichtig.

Selachi
Selachi Das aufwändige Wappen Selachis ist das jüngste Wappen in dieser Wappenrolle. Es wurde Natascha zu Ehren neu gestaltet, als diese ihr Amt als Herzogin antrat, nachdem der alte Herzog verschwunden war.

Blau-schwarz gevierter Schild. Im ersten Feld zwei silberne Fische, im zweiten ein roter, springender Löwe, im dritten eine rote Rose, im vierten Feld ein silberner Schädel, hersehend. Als Helmzier einen wachsenden roten Löwen auf blau-schwarzer Helmdecke.

Die für Siebenhafener Wappen ungewöhnliche Vielteilung begründen manche mit der Aufteilung des Herzogtums auf seine vielen Inseln.
Die Farben sind sicherlich vom Meer und der bevorzugten Farbe der Herzogin abgeleitet. Die Fische stehen für die Haupt-Einnahmequelle vieler Bürger im Inselherzogtum, der Löwe für den Mut der Herzogin (sie hat ihn jedoch auch aus dem vorherigen Wappen übernommen), die Rose war von jeher das Beizeichen der Herzogin, und der Schädel soll vor den Folgen der Piraterie warnen.

Die Adeligenwappen

Adeligenwappen:
Friedland
Friedland Das Wappen des Grafen von Friedland wird z.Z. nicht geführt, da Thaddäus von Friedland mittlerweile das ihm rechtmäßig zuerkannte Wappen von Alt-Trutzburg trägt.

Sein altes Wappen ist ein gespaltener Schild in gold-grün, auf der rechten Seite ein goldener steigender Hirsch, auf der linken Seite ein silbernes, senkrechtes Sensenblatt. Helmzier über grün-goldener Decke ist der steigende Hirsch.

Der Hirsch ist sicherlich in der Jagdleidenschaft derer von Friedland begründet, genauso wie das Sensenblatt die Hingabe dieses Geschlechts an die ertragreiche Bewirtschaftung ihres Lehens erinnert.

Hohenwieden
Hohenwieden Das Wappen von Hohenwieden wurde nach dem Tode Leopolds von Hohenwieden und Fürstenberg von seinem Neffen Ehrenfried Kaffenberger weiter geführt. Nachdem dieser jedoch vogelfrei wurde und das Gut in einem Turnier an die Siegerin fiel, darf sich nun Waltraud von Hagedorn als Inhaberin des Wappens betrachten.

Das Wappen ist mehrfach geteilt. Im Schildhaupt rote Zinnen auf Gold, in der Schildmitte ein waagerechter Fluss in Silber, der Schildfuss in Rot.

Das Wappen redet Hohenwieden zwar nicht dem Namen, sehr wohl aber seinem Aussehen nach. Es ist der Wasserburg, die deren von Hohenwieden als Residenz dient, nachempfunden. Die Farben hat Ehrenfried nach seinen Abenteuern in Nebelheim entsprechend anpassen lassen.

Wallstab
(Wappen fehlt noch) Die Familie Wallstab (nach Adelung durch Fürst Borwin von Wallstab) trägt dieses Wappen erst seit kurzem, seit Dietger von Wallstab während des Badeurlaubs der fürstlichen Familie den jüngsten Spross des Fürsten vor dem Ertrinken rettete.

Die fürstlichen Herolde entwarfen für die Wallstabs einen grün-rot gespaltenen Schild, darauf in Gold die Sieben Türme im Schildhaupt, darunter ein goldenes, sechsspeichiges Rad. Als Helmzier eine Sieben-Türme-Krone, die Decke ist grün-golden.

Rotenforst
(Wappen fehlt noch) Die Familie von Rotenforst ist eine altes, wenn auch kleines Adelsgeschlecht aus Nebelheim.

Dies schlägt sich auch in Wappenfarben und Wappentier wieder. Das Wappen zeigt einen roten Wolfskopf auf goldenem Grund. Damit wird die tiefe und lange Verbundenheit zu Nebelheim gezeigt.

Blaustein
Blaustein Obwohl die Familie von Blaustein nach den Saphiren benannt ist, denen sie ihren Wohlstand verdanken, ziert das Wappen doch das magische Untier, dem sie diesen Schatz entreißen mussten.

Das Wappen zeigt einen goldenen, rot bewehrten Basilisken auf blauem Grund.

Stargard
Stargard Die altehrwürdige Familie von Stargard herrscht seit jeher über Dorf und Burg Stargard. Der Familienspruch „Ehr' was du liebst“ bezieht sich auf Burg, Land und Familie.

Das Wappen zeigt einen halben goldenen Flug auf schwarzem Grund und als Helmzier einen offenen goldenen Flug.

Die Ordenswappen

Ordenswappen:
Ritter der Sieben Türme
siehe Fürstliches Wappen Der Orden der Ritter der Sieben Türme führt ein Feldzeichen, welches sich auf den Röcken und Mänteln der Ritter, der einfachen Soldaten und der Fahen in verschiedenen Variationen wiederfindet. Es ist abgeleitet vom Fürstenwappen.

Es ist auf Silber ein roter, springender Greif, im Haupt die Sieben Türme in Blau. Die Ritter tragen den Greifen auf Blau, mit den Sieben Türmen in Weiß, ganz wie das Fürstenwappen. Die Fahne ist in Blau und Rot geteilt.

Als einziger reichsunmittelbarer Orden steht es den Rittern der Sieben Türme zu, die Symbolik des Fürstenwappens in Feld zu führen.

Caroliter
Caroliter Die Caroliter führen als Zeichen ihrer ergebenen Gläubigkeit allein ein Rad.

Auf schwarzen Grund ein rotes, vierspeichiges Rad mit Tatzenspeichen.

Dämonentöter
Dämonentöter Der Orden des heiligen Friedrich hat sich dieses ebenfalls sehr schlichte, fromme Wappen gegeben.

Auf weißem Grund ein rotes, vierspeichiges, geflammtes Rad mit Pfahl.

Weiß steht für die Reinheit des Herzens, dass nicht verdorben werden kann. Das Rot für das Blut welches in Namen Milenas vergossen wird und vergossen wurde. Das geflammte Rad ist ein Symbol für die Wehrhaftigkeit des Glaubens gegen äußere Feinde.

Herbergsritter
Herbergsritter Ob die Herbergsritter das abgebildete Wappen überhaupt führen dürfen, war in vielen Kreisen Siebenhafener Heraldiker umstritten. Seit die Gruppierung jedoch offiziell als Orden anerkannt wurde, verstummten diese Kritiker.

Auf Rot ein goldenes, achtspeichiges Rad mit gedrechselten Speichen.

Mit diesem Zeichen wollen die Herbergsritter, laut ihrer aktuellen Rekrutierungsbroschüre, die Verbundenheit zu Nebelheim (Farbgebung), die Verpflichtung zum Schutz der Gläubigen (Rad) und ihre Arbeit auf den Wegen (detaillierte Ausführung des Rades) ausdrücken.

Veitisten
Veitisten Das Wappen der Veitisten weist eine ungewöhnliche Zweiteilung in Grund und Zeichen auf, inklusive einer Verkehrung der Farben.

Der Grund gespalten in Grün und Schwarz, darauf in verkehrten Farben ein gespaltenes, sechsspeichiges Rad, links mit Dornen, rechts ohne Zusatz.

Das zweigeteilte Wappen ist den beiden bestimmenden Elementen im Ordensleben gewidmet: Krankheit und Heilung. Die Dornen und die Farbe Schwarz stehen für die Krankheit, Grün und das glatte Rad für die Heilung.

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  • Zuletzt geändert: 12.07.2020 23:54
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