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Benutzer:Silke

Aus SiebenhafenWiki

Ich bin Administratorin in diesem Wiki. Solltest du also ein technisches Problem in diesem Wiki haben, so schreibe mir auf meine Diskussionsseite! Für inhaltliche Fragen sind Keno und Esther zuständig.

Mein Name ist - wie an diesem Eintrag erkennbar - Silke und ich spiele seit 2003 LARP. Ich liebe es, immer wieder neue Charakterkonzepte zu entwickeln, weshalb keiner meine SC mehr als 20 Contage hat. Wenn man mich in eine Larper-Schublade stecken will, dann findet man mich eher bei den JackAss-Larpern.

Neben dem Spielen bin ich als Orga für spezielle, teils ungewöhnliche Larpkonzepte zusammen mit Esther tätig:

Und als Ganz-frisch-und-noch-grün-hinter-den-Ohren-SL auf dem Siebenhafen 4.

Inhaltsverzeichnis

Meine Charaktere

chronologisch (älteste Charaktere oben) sortiert

Fantasy

  • Facassia von Tihan Silberberg, Schlichterin und auf der Suche nach ihrem verschollenen Ehemann; nur 3x gespielt
  • Karolina Jhone Targon (keusche Schreiberin am Hofe des Fürsten Borwin; nur 1x gespielt
  • Darla, stille Begleiterin von Sabora; Hauptcharakter Nr.1
  • Valitia, Idun-Priesterin und Anhängerin der Priester der 19 Götter; nur 1x gespielt
  • Xanxara ten'Noschadrim - kurz: Xara, Lemur, bestätigt ihr Weltbild, dass Menschen nichts taugen; im Ruhestand, da ich keine Lust mehr auf Schminktorturen und willkürlichen Fremdenhass blöder PNC habe
  • Finja Jensen, ein bisschen sonderbar und viel zu gutgläubig; Hauptcharakter Nr.2 und mein erster relevanter Char aus Siebenhafen
  • Irmela Haufeldt, cholerische ehemalige Soldatin aus der Armee Fürst Borwins auf der Suche nach einer neuen Lebensaufgabe, vielleicht die Greifengarde?
  • Awa Eekenboom, Mensch, mürrische Frau von Snorge und Stiefmutter vier erwachsener Kinder; nur 1x gespielt auf einem Lowpower- & Lowfantasy-DKWDDK-Con
  • Thalea von Holdenburg, selbsternannte Heldin und immer mit einem spöttischen Spruch auf den Lippen; Hauptcharakter Nr.3
  • Hermine Zigleyden, geschäftstüchtige Wundärztin mit eigenem Lehrling; bisher nur 1x gespielt, Anwärter auf einen Platz als Hauptcharakter ;)
  • Eins, dumm wie Zwieback oder nach William: "Dumm wie zwei Stück Zwieback.", Schiffsjungenmädchen, bisher nur 1x gespielt
  • Herzogin Konstanze von Nebelheim, unterkühlt, verhärmt und kriegerisch durch die Orkbesetzung in ihrem Land

Vampire

  • Maeve Cox, Malkavianer; im Ruhestand
  • Paine, Brujah, schmerzliebende Begleiterin der auf Ketten stehenden Chaine; im Ruhestand
  • Maja Stern, Malkavianer; im Ruhestand
  • Emilie Wunderlich, Toreador; nur 1x gespielt und schon mit den Brujah verscherzt
  • Paula Rambath, Malkavianer, inzestuöse Zwillingsschwester von Paul; nur 1x gespielt
  • Cassandra Moldenhauer, Mekhet, fiese Bluthändlerin; nur 1x gespielt
  • Mara Heydrich, katholische Ghulin von Nathanael, die eigentlich immer nur ausgepeitscht wird; nur 1x gespielt

Star Wars

  • Nadaa Bonriddle, Sprengstoffexpertin mit Hang zu Spielen aller Art

Degenesis

  • Skylar, extrovertierte, aber stumme Apokalyptikerin, ihr Motto: "Nichts im Leben zählt, außer man kann es essen, trinken, rauchen oder ficken!"

Cthulhu

  • Lovisa Fredriksson, drogensüchtige schwedische Schriftstellerin und Geliebte von Agascha Faij auf einem 1928er-Larp; segnete wie alle anderen Charaktere dort das Zeitliche durch einen Großen Alten
  • Charlotte "Charlie" Bluhm, wieder eine Künstlerin, diesmal völlig exzentrische Malerin aus Berlin mit ihrer scheinbar immer wieder geistig abwesenden Muse Lucinda "Cin" Hartfels auf einem 1920er-Larp; festgenommen und verhört wegen Verdachts der Spionage, aber dann wieder freigelassen und demnach immernoch am Leben

Cyberpunk

  • Pepperbox, Gangmitglied der Guns; feige aber technisch sehr begabt
  • Sophie "Sierra" Herbst, sadistische Ex-Sanitäterin der Nord-Ost-Republikanisches Armee und nun Wundflickerin und daher einzige Überlebenschance für die Söldnertruppe PESK, mit Kehlschnitt aus der NOR geflüchtet auf einem Cyberpunk-STALKER-Larp

Detailierte Beschreibung ausgewählter Charaktere aus Siebenhafen

Finja Jensen

Sei gegrüßt, Fremder. Mein Name ist Finja. Möchtest du vielleicht ein Schutzband kaufen? Du fragst dich sicherlich, wozu du ein solches brauchen solltest?! Nun, es schützt dich... vor dem FRESSER. Nun lach doch nicht! Er wird dir nichts tun, wenn du das Schutzband trägst. Ja, sie sehen vielleicht aus wie einfache Schellenbänder, doch in ihnen liegt die Macht, dich nicht nur vor dem Fresser zu schützen, sondern dich auch von ihm beschützen zu lassen, denn der Fresser ist kein böses Wesen. Sein Anliegen ist es nur, dass du gewisse Regeln befolgst. Wenn du also seine Regeln befolgst und das Schutzband an deiner Fessel trägst, dann kann dich der Fresser bei jeder deiner Bewegungen hören und weiß immer, wo du dich befindest, solltest du in einer großen Gefahr schweben. Wenn du nun in den Himmel schaust, den Vögeln mit deinen Augen folgst statt deinen eigenen Füßen und unwissend auf einen Abgrund zuläufst, genau dann bewahrt dich der Fresser vor dem letzten Schritt. Oder er frisst die Orks, die dich im Wald beim Beerensammeln überfallen wollen. Kurzum, er bewahrt dich vor dem großen Schrecken, doch er wird selbst zum großen Schrecken, sofern du seine Regeln nicht befolgst. Sie sind nicht sonderlich schwer doch zahlreich. Ich brauchte allein 12 Jahre für das Studium aller Regeln. Aber mit der Zeit sind sie so selbstverständlich wie das Tragen des Schutzbandes. Wie ich bereits berichtete, sind die Regeln recht einfach. Du darfst zum Beispiel keine Milch trinken und vergiss auch nie, Brot abzulehnen, denn der Fresser will es so. Stattdessen bitte um eine Stulle! Auch Fleisch und Met ist erlaubt, doch keine Wurst und keinen Honig. Und wenn du an einer Weggabelung kommst, dann schlage immer den rechten Weg ein, denn der Fresser will das so. Hmm, ja das sind die wichtigesten Regeln. Den Rest erzähle ich, wenn du mir ein Schutzband abkaufst. Statt Taler nehme ich auch Kekse, sofern sie wohlschmeckend sind. Meine Tante und mein Onkel gaben mir nie Kekse, stattdessen musste ich tagein tagaus im Dunkeln verbringen. Doch ich kann doch auch nichts dafür, wie und was ich bin oder was ich getan habe. Sie sagen, sie wollen mich beschützen, doch allein der Fresser vermag dies zu tun. Er sperrte mich nie ein, stattdessen gab er mir die Fähigkeit, Schutzbänder zu bauen und seine Regeln zu verbreiten. Dafür hat er mich ausgesucht und ich bin die einzige, die ihn je sehen durfte, ohne verschlungen zu werden. Sollte ich nun dein Interesse für die Lehren des Fressers geweckt haben, so suche mich oder spitz deine Ohren, vielleicht vernimmst du dann mein Klingeln. Hin und wieder kannst du mich in der Vier-Fluss-Schenke im Herzogtum Einhornwald finden - obwohl dort reichlich verrückte Gestalten herumlaufen -, vielleicht auch dort irgendwo in der Nähe oder ganz woanders... eben dort, wohin der Fresser mich schicken mag. Doch mit Sicherheit gehe ich nicht so bald zurück nach Dobran. Womöglich sehen mich dann meine Tante und mein Onkel und wollen mich wieder beschützen.

Irmela Haufeldt

Mein Name ist Irmela Haufeldt und ich wurde als 4. Kind meiner Eltern in Sieben Türme, einer große Stadt im Land Siebenhafen, geboren. Leider war ich das einzige Mädchen neben insgesamt 5 Kindern und so musste ich mich seit jeher mit meinen Brüdern herumschlagen. Dies meine ich wörtlich, denn sie betrachteten mich als ihresgleichen und wegen meines Temperaments wurde ich in die meisten familieneigenen Raufereien verwickelt. Sie nahmen nie Rücksicht darauf, dass ich ein Mädchen war, so wie ich nie Rücksicht auf ihre männlichen Schwachstellen nahm. Meine Mutter ist Weberin und mein Vater nennt sich Schmied, obwohl er nur die Waffen seines Meisters poliert. Eigentlich wollte ich meinen Brüdern in die fürstliche Armee folgen, doch als heranwachsenden Frau wurde mir dieser Weg versperrt – zunächst. Also begann ich die Ausbildung getreu meiner Mutter als Weberin. Bei uns in der Stadt muss jede Zunft eine feste Anzahl Kämpfende stellen, doch in meiner Generation gab es keine männlichen Weber und so mussten eben die Frauen an die Waffen, die keine Ablöse zahlen konnten. Meine Familie hatte sowieso nicht das nötige Silber und so ergriff ich durch diese fast göttliche Fügung die Möglichkeit doch noch meinem Wunsch zu folgen. Da schon ein Auskommen mit mir schwierig war, wurde ich zumeist zur Auskundschaftung geschickt - selbstverständlich allein. Leider blieb mir ein guter Ruf versagt. Mein Kommandeur schob es auf mein viel zu leicht entfachendes Temperament. Nicht nur dass mich meine Kameraden des Öfteren aus den gegnerischen Reihen blutüberströmt ziehen mussten, nein ich dankte es ihnen auch noch mit der einen oder anderen verbalen Spitze, deren Gegenschlag ich nur mit meinen Fäusten oder mit dem Schwert zu beantworten wusste. Das war so üblich bei uns in der Familie... doch reichlich unrentabel in der Armee, wenn man die meiste Zeit die Heiler beschäftigt, auch wenn es seit Monaten kein einziges Gefecht gab. Und so wurde ich bald entlassen, ja dann sollen sie doch auf mich verzichten. Ich bin sowieso viel zu schade, um mein Talent bei ihnen zu vergeuden. Meine Familie glaubt allerdings immer noch, dass ich dem Fürsten diene. Während ich meine Brüder, die zwangsläufig von diesen Ereignissen erfuhren, zum Schweigen verdonnerte, kann ich meinen Eltern diese Schmach nicht antun. Mein Vater ist so stolz auf seine einzige Tochter. Doch solange ich nicht verheiratet bin, muss ich einen Teil meines Soldes, der keiner mehr ist, an meine Eltern abführen. Und ehe ich mich in die Fänge irgendeines dahergelaufenen Burschens begebe und an Heim und Herd ende, verdinge ich mich mit dem einen oder anderen Abenteuer. Bisher reichte es gerade so, dass ich kein Silber leihen musste… Ich bin gespannt, was mir die zukünftigen Ereignisse bescheren.

Thalea von Holdenburg

Die Geschichte von Thalea beginnt reichlich unaufregend in einem Örtchen namens Holdenburg in Alt-Trutzburg. Ihre Eltern verdienten sich als Wirte ihren Unterhalt, der zwar nie üppig aber doch ausreichend ausfiel. Als Kind saß Thalea am Abend ungewöhnlich lang in der Taverne der Eltern und lauschte den Geschichten der Reisenden. Sie versank in Gedanken und wünschte sich selbst hinein in die Abenteuer der anderen über Orks, Trolle, Schätze und Heldentaten. Als sie alt genug war, um in der Taverne ihrer Eltern aushelfen zu können, zeigte sich bald ein mangelndes Geschick im Umgang mit dem Tablett. Verschüttete Bierkrüge und herunterstürzende Teller versuchte sie stets mit Charme und lustigen Geschichten, die nie ihre eigenen waren, vergessen zu machen. Nur Balderic half ihr hier und da aus der gähnenden Langeweile. Mit ihm war Thalea seit frühester Kindheit befreundet und mit ihm konnte sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Sie erfanden eigene Abenteuer, die sie unbedingt erleben wollten, sobald sie groß genug waren. Als es jedoch soweit war, fanden sich beide in einer unglücklichen Gegenwart: Balderic wollte nicht die Schmiede seines Vaters übernehmen, sondern lieber in einer großen Stadt Barbier werden, und Thalea wiederum wollte nicht noch mehr Bierkrüge umreißen. Sie sehnte sich nach eigenen Heldentaten. Bald kamen Balderic und Thalea auf die Idee, sich zu verloben. Die Eltern waren damit einverstanden und so wurde eine Mitgift zusammengetragen. Einen Tag vor der Hochzeit nahmen beide Reißaus und ließen die Langeweile in Holdenburg. In der Sieben Türme verprassten beide ihr Geld. Thalea für neue heldentaugliche Anziehsachen, Waffen und etwas Training, während Balderic seinen Traum, ein Barbier zu werden, verwirklichte. Als sich der Barbier Balderic auch noch in den Bader Balthasar verliebte – Thalea wunderte sich schon, warum Balderic ihr nie Avancen machte -, sah sie die Zeit gekommen, ganz allein in die Welt hinaus zu treten, um ein ruhmreiches Abenteuer zu finden.

Ihr erster Weg führte sie in das von Orks besetzte Nebelheim, um dort ein zurückgelassenes Ehepaar und ihre Bediensteten herauszuholen. Thalea verhandelte zwar wenig erfolgreich mit den dort lebenden Orks, doch nennt sie sich seitdem Unterhändlerin für orkische Angelegenheiten. Herr Ulrich von Dobran verlieh daraufhin jedem wackeren Helden die Plakette Nebelheims. Auch Thalea konnte sich eine solche an die Brust heften.

Weiter sollte es nach Mythodea gehen. Dazu bedurfte es jedoch einer persönlichen Einladung Borwins. Dank der Nebelheimer Plakette sah Borwin in Thalea etwas Nützliches, ihn nach Mythodea bei seinen Erkundungen zu begleiten. Mythodea faszinierte Thalea. So viele Helden, so viele Feinde. Dort war es schwer, aufzufallen. Allein bei der traurigen Elfe Alecto, die ihrer großen, aber unerfüllten Liebe Thaddäus von Friedland hinterher reiste, konnte Thalea Eindruck schinden. Thalea fand in Alecto eine dankbare Zuhörerin ihrer so genannten Heldentaten und Alecto faszinierte die starke und unabhängige Thalea.

Da Alecto das Kämpfen verabscheut, bemüht sie sich, Thalea geschickt an kämpferischen Auseinandersetzungen vorbeizusteuern. Thalea glaubt, ihr Ruf eile ihr voraus und die Feinde versteckten sich vor der Heldin. Alecto erzählte von einer Taverne im Nebel, in der sie in früheren Zeiten so viel Spaß hatte und sogar verheiratet wurde. Diese Taverne muss näher beleuchtet werden. Sicherlich gibt es dort ein dankbares Publikum für Thaleas Heldengeschichten.